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Unternehmensstrategie

Arbeitgeberattraktivität

Warum Arbeitgeberattraktivität zum strategischen Erfolgsfaktor mutiert

Arbeitgeberattraktivität

Arbeitgeberattraktivität

Die Gründe für Unternehmensleitungen, sich intensiv mit Arbeitgeberattraktivität auseinanderzusetzen, sind vielfältig. In Szenario-Analysen wird die ausreichende Verfügbarkeit von Fachkräften zunehmend als strategischer Erfolgs- und Risikofaktor erkannt und entsprechend behandelt.

Für das Magazin „Arbeit und Arbeitsrecht“ verfasste Strategieberater Gunther Wolf schon im August einen Beitrag über personalstrategische Handlungsoptionen für zukunftsorientierte Unternehmensleitungen. Sein Rat: Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität sind schon jetzt als strategische Unternehmensziele zu definieren.

Arbeitgeberattraktivität als strategischer Wettbewerbsvorteil

Einer der zentralen Ursachen für den zunehmenden Personalmangel ist der demografische Wandel. Während der Kreis der in das Erwerbsleben eintretenden Menschen kontinuierlich schrumpft, steigt die Zahl der altersbedingten Austritte. Dies bringt schon heute viele Unternehmen in ernste und durchaus existenzbedrohliche Schwierigkeiten.

Lesenswert.

Erfolgsfaktor Mitarbeiterbindung – Employer Branding: Wahre Schönheit kommt von innen, in: Arbeit und Arbeitsrecht 08. Berlin: Huss-Medien Verlag. Download kostenlos bei Gunther Wolfs Leadership-Literatur.

Es ist hinlänglich bekannt, dass dem Arbeitsmarkt in den nächsten ein bis fünf Jahren rund 1,5 Millionen erwerbsfähige Menschen fehlen. „Diese Lücke ist über Zuwanderung nie und nimmer zu füllen“, konstatiert Gunther Wolf. Zum Vergleich: Mit der großen Zuwanderungswelle ab 1960 konnte die Zahl der Erwerbstätigen zwar um 1,4 Millionen gesteigert werden, wohlgemerkt aber nicht in fünf, sondern in insgesamt 13 Jahren.

Jede fünfte Stelle unbesetzbar

Was bedeuten 1,5 Millionen fehlende erwerbsfähige Menschen konkret? Greifbarer wird diese Zahl, wenn man sie auf das einzelne Unternehmen projiziert: In den nächsten Jahren kann durchschnittlich jede fünfte Stelle, die durch Erreichen des Rentenalters frei wird, nicht wiederbesetzt werden. Die Stelle ist und bleibt trotz aller Bemühungen mangels verfügbarer Bewerber schlicht und einfach unbesetzbar.

Die Berechnungen des Experten für Arbeitgeberattraktivität zeigen allerdings lediglich Durchschnittswerte auf: Im Kampf um Potenzial- und Leistungsträger sowie um Schlüsselkräfte mit erfolgskritischen Kompetenzen wird es Gewinner und Verlierer geben.

Verlierer ohne Arbeitgeberattraktivität

Während diejenigen Unternehmen, die über hohe Arbeitgeberattraktivität und ein positives Arbeitgeberimage verfügen, nahezu alle ihre Stellen wiederbesetzen können, werden andere Unternehmen mit der Hälfte des heutigen Personals auskommen müssen. Wer sich nicht rechtzeitig um Arbeitgeberattraktivität bemüht hat, wird laut Gunther Wolf nach entsprechenden Umsatz- und Gewinneinbußen seine Pforten bald für immer schließen.

Gunther Wolf: Zwei Mega-Trends

  1. Der sich zunehmend verstärkende Fach- und Führungskräftemangel wird zu Machtverschiebungen am Arbeitsmarkt führen: Wir stehen am Beginn des Wandels vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt.
  2. Die Arbeitgeberattraktivität und die Verbleibsrate der Fachkräfte entwickeln sich zu entscheidenden strategischen Wettbewerbsvorteilen.

Gute Leute zu haben war für Unternehmen zweifellos schon immer wichtig. Aber die Existenz- und Wettbewerbsfähigkeit jedes Unternehmens hängt heute und morgen viel stärker als in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten am seidenen Faden „Arbeitgeberattraktivität“. Die Fähigkeit des Unternehmens, gute Leute über alle Lebensphasen hinweg emotional zu binden und neue, passende Bewerber anzuziehen, entscheidet künftig und unabwendbar über dessen Fortbestand.

Arbeitgeberattraktivität als Existenzbedingung

Der zentrale Ansatzpunkt und Treiber für Arbeitgeberattraktivität ist die Steigerung der Mitarbeiterbindung, verstanden als emotionale Verbundenheit der erfolgsrelevanten Belegschaft zu dem Unternehmen. Gunther Wolf: „Mitarbeiterbindung ist keineswegs alles, aber ohne Mitarbeiterbindung ist alles Personalmarketing nichts.“

Seminartipp: Employer Branding

„Employer Branding – Mitarbeiterbindung nach innen, Arbeitgeberattraktivität nach außen“ ist Thema und Titel eines Seminars der Haufe Akademie mit Dipl.-Oec. Dipl.-Psych. Gunther Wolf. Über Seminarinhalte und aktuelle Termine informieren wir Sie gerne. Bitte einfach anfordern.

Also müssen bessere Dienstwagen her, ein Fitness-Raum für alle, umfassende Gehaltssteigerungen sowieso und außerdem ein Betriebskindergarten für das zu aktivierende weibliche Fachkräftepotenzial? Der mit nach oben geöffneter Hand vor der Unternehmensleitung stehende Personalmanager erntet selten mehr als nur Kopfschütteln. Eine solch immense Zunahme der Kostenblöcke ist zurzeit in kaum einer Unternehmensplanung vorgesehen.

Effektive Arbeitgeberattraktivität

Effektivität kennzeichnet bei knappen Ressourcen die richtige Vorgehensweise. Entgegen der vielfach vorherrschenden Meinung ist zu sehr geringen Kosten nicht nur ein hoher Grad an Mitarbeiterloyalität und Arbeitgeberattraktivität, sondern auch ein hoher Wertschöpfungsbeitrag für das Unternehmen erzielbar.

Das von Gunther Wolf entwickelte Verfahren der Selektiven Individualisierten Mitarbeiterbindung (SELIMAB) setzt ausschließlich an den wirkungsvollsten Stellen an. In der Augustausgabe des Magazins „Arbeit und Arbeitsrecht“ stellt er dieses Verfahren vor.

Arbeitgeberattraktivität: Service-Links für Sie

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Bezeichnung
Arbeitgeberattraktivität: Strategischer Erfolgsfaktor
Preis (netto)
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